Was verglichen wird
Beide Domains durchlaufen dieselbe Live-Abfrage wie der vollständige Domain-Bericht. Der Vergleich stellt dann Zeile für Zeile gegenüber: Registrar, Erstellungs- und Ablaufdatum, Statuscodes und das DNSSEC-Flag der Registry; Nameserver sowie die A-, AAAA- und CAA-Records; MX-Hosts, erkannter Mail-Anbieter, SPF- und DMARC-Records; das Netz (AS-Nummer), das Zuteilungsland und den CDN-Edge der Adressen, den Server-Header und die endgültige URL; außerdem den Aussteller des Zertifikats, dessen Ablaufdatum, die TLS-Version und HSTS.
Jede Zeile trägt eine Kennzeichnung mit Symbol: gleich, unterschiedlich oder konnte nicht geprüft werden. Listen werden ohne Rücksicht auf Reihenfolge und Groß- oder Kleinschreibung verglichen. Zwei Domains mit denselben Nameservern in anderer Reihenfolge gelten also als gleich.
Wofür das nützlich ist
Vor einem Umzug: Vergleichen Sie die alte Domain mit der neuen und sehen Sie auf einen Blick, welche Records noch nicht übernommen wurden. Nach einem Kauf: Prüfen Sie, ob ein gekaufter Name noch auf die Nameserver oder die Mail-Einrichtung des Verkäufers zeigt. Bei einer Marke mit mehreren Länderdomains: Finden Sie diejenige, die keinen DMARC-Record hat oder ein Zertifikat eines anderen Ausstellers. Und bei einem verdächtig ähnlichen Namen: Sehen Sie, ob er sich Infrastruktur mit dem Original teilt oder ganz woanders liegt.
Grenzen
Ein Unterschied ist eine Beobachtung, kein Fehler: Zwei Domains können absichtlich unterschiedlich eingerichtet sein. „Konnte nicht geprüft werden“ auf einer der beiden Seiten bedeutet, dass die Zeile kein Urteil erhält, denn ein Wert, der nicht gelesen werden konnte, ist nicht dasselbe wie ein Wert, der fehlt. Gemeinsame Infrastruktur beweist keinen gemeinsamen Inhaber, da Tausende voneinander unabhängige Domains dieselben DNS- und Hosting-Anbieter nutzen. Vergleichsseiten werden von Suchmaschinen nicht indexiert.