IPv6-Adressen sind 128 Bit lang, viermal so lang wie eine IPv4-Adresse – daher der Name „Quad-A“. Ein Resolver, der einen Host über IPv6 erreichen will, fragt dessen AAAA-Record ab und erhält eine Adresse wie 2001:db8::10.
Wer neben dem A-Record einen AAAA-Record veröffentlicht, macht den Host Dual-Stack-fähig. Aktuelle Clients probieren beide Wege und nutzen den, der schneller verbindet. Ein defekter IPv6-Pfad – ein AAAA-Record, der auf einen Server zeigt, der über IPv6 gar nicht antwortet – führt deshalb bei einem Teil der Besucher zu langsamen oder fehlschlagenden Verbindungen. Veröffentlichen Sie AAAA-Records nur für Adressen, die die Website tatsächlich ausliefern.
Hat eine Domain keinen AAAA-Record, ist das kein Fehler: Es bedeutet lediglich, dass der Dienst nur über IPv4 erreichbar ist.
Beispiel
example.com. 300 IN AAAA 2001:db8::10