PTR-Records liegen in besonderen Zonen: in-addr.arpa für IPv4 und ip6.arpa für IPv6. Die Adresse wird rückwärts geschrieben, damit die Delegation der Vergabe von Adressblöcken folgt: Der PTR-Record für 192.0.2.10 steht unter 10.2.0.192.in-addr.arpa.
Diese Reverse-Zonen kontrolliert, wer den IP-Adressblock hält – in der Regel der Hosting-Anbieter oder Internetprovider, nicht der Inhaber des Domainnamens. Einen PTR-Record setzen Sie daher üblicherweise in der Verwaltungsoberfläche des Anbieters oder über dessen Support.
Am wichtigsten sind PTR-Records bei E-Mail. Empfangende Mailserver prüfen häufig, ob die verbindende IP-Adresse einen PTR-Record hat und ob der darin genannte Name wieder auf dieselbe Adresse auflöst (Forward-confirmed Reverse DNS). Ein Mailserver ohne passenden PTR-Record wird deutlich häufiger abgewiesen oder als Spam behandelt.
Beispiel
10.2.0.192.in-addr.arpa. 3600 IN PTR mail1.example.com.