Was ist die Redemption Period?

Die Redemption Period ist eine Phase von rund 30 Tagen, nachdem ein Registrar eine abgelaufene gTLD-Domain gelöscht hat. Nur der bisherige Inhaber kann sie in dieser Zeit wiederherstellen, meist gegen eine erhebliche Gebühr.

Läuft eine Domain ab und wird nicht verlängert, löscht der Registrar sie irgendwann. Bei gTLDs gibt die Registry den Namen nicht sofort frei: Sie setzt den Status redemptionPeriod und nimmt die Domain aus der Zone, Website und E-Mail fallen also aus. Etwa 30 Tage lang kann der bisherige Inhaber den Registrar bitten, den Namen wiederherzustellen; die Registry berechnet dafür zusätzlich zur Verlängerung eine Wiederherstellungsgebühr, und Registrare geben sie weiter.

Stellt niemand die Domain wieder her, wechselt sie für etwa fünf Tage in den Status pendingDelete, in dem nichts mehr möglich ist. Danach wird sie gelöscht und kann von jedem registriert werden. Begehrte Namen werden oft binnen Sekunden von automatisierten Drop-Catching-Diensten gesichert.

Das sind die Regeln für gTLDs. Länder-Registrys haben eigene Verfahren und Bezeichnungen: Manche kennen eine ähnliche Karenzzeit, andere geben Namen deutlich schneller frei. Zeigt eine Abfrage redemptionPeriod oder pendingDelete, ist die Domain auf dem Weg zur Löschung – das heißt nicht, dass sie heute registriert werden kann.

Beispiel

Domain Status: redemptionPeriod
Domain Status: pendingDelete

Selbst prüfen

So sieht das Thema „Redemption Period“ bei einer echten Domain aus:

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