Domainnamen werden von rechts nach links gelesen: die Root, dann die TLD, dann der darunter registrierte Name. Die IANA führt die Liste der TLDs in der Root-Zone. Die wichtigsten Arten sind generische TLDs (gTLDs wie .com, .org und die Hunderte neuer gTLDs, die seit 2013 delegiert wurden), länderspezifische TLDs (zweibuchstabige ccTLDs wie .de, .at oder .ch), gesponserte und beschränkte wie .edu und .gov sowie die Infrastruktur-Domain .arpa.
Manche Registrys vergeben Namen nur oder überwiegend auf der dritten Ebene, unter Zonen wie .co.uk, .co.at oder .com.au. Diese Zonen sind keine TLDs, verhalten sich bei der Registrierung aber so. Die Public Suffix List, eine von der Community gepflegte Datei, verzeichnet sie, damit Browser und Werkzeuge wissen, dass example.co.uk und nicht co.uk die registrierbare Domain ist.
Die TLD bestimmt, welche Regeln welcher Registry gelten, welche Registrare den Namen verkaufen dürfen, wie Streitfälle behandelt werden und ob Registrierungsdaten über RDAP, über WHOIS oder gar nicht abrufbar sind. Das TLD-Verzeichnis von OrbitProbe führt diese Angaben für die bekanntesten Domain-Endungen auf.
Beispiel
www.example.com.
└── com = top-level domain
└────── example.com = registered (second-level) domain
└── www = subdomain